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Warnstreik bei der Plauener Straßenbahn: Jörg Schmidt mahnt zu Maß und Verantwortung

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Zum angekündigten ganztägigen Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei der Plauener Straßenbahn am kommenden Freitag nimmt der Landtagsabgeordnete Jörg Schmidt Stellung und warnt vor den Folgen eines vollständigen Stillstands des Nahverkehrs. Nach seiner Einschätzung würde ein Warnstreik einen Großteil des öffentlichen Nahverkehrs in Plauen zum Erliegen bringen. Besonders betroffen wären am Morgen zahlreiche Pendler sowie der Schülerverkehr. Darüber hinaus träfe der Ausfall auch all jene Bürger, die Termine wahrnehmen oder Einkäufe erledigen müssen. Die Auswirkungen würden sich über den gesamten Tag erstrecken.

Jörg Schmidt betont, dass faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen selbstverständlich berechtigte Anliegen der Beschäftigten seien. Gleichzeitig verweist er jedoch auf die angespannte wirtschaftliche Situation der Plauener Straßenbahn GmbH. Das Unternehmen stehe finanziell unter erheblichem Druck. Ein ganztägiger Stillstand des Betriebs sende in einer solchen Lage ein problematisches Signal – sowohl an die Gesellschafter als auch an alle, die sich um die Stabilisierung des Unternehmens bemühen. Tarifauseinandersetzungen gehörten zur sozialen Marktwirtschaft, so Schmidt weiter. Dennoch seien alle Beteiligten gefordert, Maß und Mitte zu wahren. Ein kompletter Stillstand der Plauener Straßenbahn erschwere in der aktuellen Situation konstruktive Lösungen. Der Landtagsabgeordnete appelliert daher an beide Tarifparteien, zeitnah an den Verhandlungstisch zurückzukehren und tragfähige Kompromisse zu finden. Ziel müsse es sein, den öffentlichen Nahverkehr in Plauen dauerhaft zu sichern – im Interesse der Beschäftigten, des Unternehmens und vor allem der Fahrgäste.